Markuskirche

Die Markuskirche in Schmieheim

Die Mar­kus­kir­che in Schmie­heim gehört der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de in Schmie­heim und Wall­burg. Seit Genera­tio­nen ist sie der Mit­tel­punkt des Gemein­de­le­bens. Ihre Archi­tek­tur ist schlicht, und doch ist die­ser zur Stil­le ein­la­den­de Raum geprägt vom Glau­ben an Jesus Christus.
Wer die Kir­che vom West­ein­gang her bei Tage betritt, des­sen Auge fällt zunächst durch den Mit­tel­gang auf das bun­te Chris­tus-Glas­fens­ter im Chor­raum. Die­ses im Stil der frü­hen 20. Jahr­hun­derts gemal­te Fens­ter stellt den auf­er­stan­de­nen Chris­tus dar. Auf einer Wol­ke schon halb in den Him­mel erho­ben, umge­ben von einem Licht­kranz ist er zugleich ganz mensch­lich, die Wund­ma­le an sei­nen Hän­den und Füßen, die ihm bei der Kreu­zi­gung geschla­gen wur­den, sind noch zu erken­nen. Die­ses Fens­ter steht auch in sei­ner Far­ben­pracht für den Sieg des Lebens über den Tod. In der Kar­wo­che wird es in der Regel ver­hüllt und wäh­rend des Oster­got­tes­diens­tes beim gesun­ge­nen »Christ ist erstan­den« wie­der enthüllt.
Vor dem bun­ten Glas­fes­ter, meist hin­ter dem Altar im Chor­raum auf dem Boden steht das Kru­zi­fix eines unbe­kann­ten Künst­lers, das wahr­schein­lich aus dem 15. Jahr­hun­dert stammt. Jesus erscheint hier als der am Kreuz ster­ben­de. Glas­fens­ter und Kru­zi­fix sind auf­ein­an­der bezo­gen, das eine ist nicht ohne das ande­re zu sehen: Hin­ter allem Leid und aller Ohn­macht bleibt die Hoff­nung auf den Sieg über Tod und Schmer­zen, vor aller himm­li­schen Ent­rü­ckung steht das Kreuz, das uns in die Soli­da­ri­tät ruft mit allen Leidenden.
Über bei­dem ist an der Decke das Sym­bol des drei­ei­n­i­gen Got­tes zu erken­nen: Ein Auge, inner­halb eines Drei­eckes, von dem ein Strah­len­kranz ausgeht.
Unter die­sem Got­tes­sym­bol steht der Altar, wo im Got­tes­dienst sym­bo­lisch Got­tes Gegen­wart dar­ge­stellt wird: Gott begeg­net uns durch sein Wort – dafür steht die Bibel. Gott schenkt uns sei­nen Segen – dies machen die Blu­men deut­lich. Er bringt Licht in unse­re Fins­ter­nis – dar­an erin­nern uns die Ker­zen. Got­tes Nähe wird spür­bar im Abend­mahl und in der Tau­fe – dafür ste­hen Tel­ler und Kel­che auf dem Altar und das Tauf­be­cken neben dem Altar.
Der Chor­raum wird über­spannt durch zwei gro­ße Bogen. Die Stei­ne hal­ten sich gegen­sei­tig und über­brü­cken damit den wei­ten Raum der Kir­che. So sind die­se Bögen ein Sym­bol für die Gemein­de. Wir leben davon, dass vie­le mit­ein­an­der eine Gemein­schaft bil­den und zuein­an­der ste­hen. Wo dies gelingt, ent­steht Raum für Got­tes Gegen­wart unter uns.
Die Kir­che ist durch ihre tra­di­tio­nel­le Gestal­tung aus­ge­rich­tet auf Altar, Kan­zel und Lese­pult. Sie ist gebaut für den tra­di­tio­nel­len pro­tes­tan­ti­schen Pre­digt- und Abend­mahls­got­tes­dienst. Doch wur­de der Chor­raum mit der Reno­vie­rung so umge­stal­tet, dass auch ande­re Got­tes­diens­te mög­lich sind. Gele­gent­lich wird der Altar aus der Mit­te gescho­ben, im Chor­raum wer­den Stüh­le gestellt und der Got­tes­dienst wird in einem Kreis gefei­ert. Bei sol­chen Got­tes­diens­ten wird die Gemein­de noch stär­ker betei­ligt als sonst üblich – bis hin zu Gesprä­chen in der Pre­digt oder zum gemein­sa­men Tanz. Im Chor­raum fin­den auch Got­tes­diens­te für die Kleins­ten, so genann­te Krab­bel­got­tes­diens­te statt.
Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, in unse­rer Mar­kus­kir­che zu ver­wei­len. Wenn Sie möch­ten, kön­nen Sie einen Gruß oder einen Gebets­wunsch in das Gäs­te­buch im Ein­gangs­be­reich schreiben.

Zur Geschich­te der Markuskirche

Mit Beginn der Besied­lung gehör­ten die Ein­woh­ner Schmie­heims zunächst zur Kip­pen­hei­mer Kirchengemeinde.
1503 erhiel­ten die Orts­her­ren von Bock die Erlaub­nis zur Errich­tung einer Kapel­le. So ent­stand am Ein­gang des Ortes, dort wo heu­te der alte Fried­hof ist, eine Kapel­le, die dem Hei­li­gen Niko­laus geweiht war. Die Kapel­le galt als Pri­vat­ka­pel­le der Dorf­her­ren und war kei­ne Pfarr­kir­che. Die Gemein­de durf­te nur bei schlech­tem Wet­ter an Got­tes­diens­ten dort teil­neh­men und Tau­fen durf­ten nur im Not­fall dort voll­zo­gen wer­den. Die klei­ne Kapel­le hat­te eine Grö­ße von 6,6 m × 5,6 m. An Sie erin­nert noch der Gewann- und Stra­ßen­na­me »Pfaf­fen­tal«.
Die Dorf­her­ren, die Rit­ter Bock und Böck­lin schlos­sen sich schon früh der Refor­ma­ti­on an. Damit wur­de Schmie­heim evan­ge­lisch. Auch Kip­pen­heim war evan­ge­lisch gewor­den, so dass die Schmie­hei­mer wei­ter­hin zu Kip­pen­heim gehö­ren konnten.
Wäh­rend des 30-jäh­ri­gen Krie­ges wur­de die Kapel­le vor dem Ort zerstört.
Um 1650 begann man, die Schmie­hei­mer Toten nicht mehr in Kip­pen­heim, son­dern in Schmie­heim zu bestat­ten. Auf dem Fried­hof dürf­te dann auch kurz nach dem Ende des 30-jäh­ri­gen Krie­ges die Dorf­kir­che gebaut wor­den sein.
Schon um 1668 ist eine Repa­ra­tur urkund­lich erwähnt. Viel­leicht wur­de das heu­te im Chor­raum auf­ge­stell­te Kru­zi­fix aus der alten Niko­laus-Kapel­le in die Kir­che überführt.
1652 wird vom Dorf­her­ren Jakob von Böck­lin der evan­ge­li­sche Kip­pen­hei­mer Pfar­rer Nico­lai ver­pflich­tet, regel­mä­ßig in Schmie­heim evan­ge­li­schen Got­tes­dienst zu hal­ten. Zu die­ser Zeit dürf­te die Kir­che schon gebaut gewe­sen sein. Von die­ser Zeit an hal­ten regel­mä­ßig aus­wär­ti­ge Pfar­rer, meist von Kip­pen­heim, Got­tes­diens­te in Schmie­heim – meist in 14-tägi­gem Rhythmus.
1723 erhält Schmie­heim einen eige­nen Pfar­rer, nach­dem vor­her jahr­zehn­te­lang Aus­ein­an­der­set­zung um die Zehnt­ab­ga­ben geführt wor­den waren. Seit­dem hat die Evang. Kir­chen­ge­mein­de Schmie­heim eine Pfarr­stel­le, die 1992 auf eine Stel­le mit hal­bem Depu­tat redu­ziert wur­de. 1737/39 wird die »alte« Glo­cke ange­schafft. Aller­dings muss es auch vor­her schon Glo­cken gege­ben haben. 1764–66 wur­de der alte Turm abge­ris­sen und ein neu­er Turm erbaut. Die alte Glo­cke kommt in den neu­en Turm.
1768 wur­de eine Turm­uhr eingebaut
1790 wur­den zwei wei­te­re Glo­cken ein­ge­baut: die so genann­te »schwe­re« Glo­cke, die evt. vor­her im Straß­bur­ger Müns­ter hing und die »klei­ne« Glo­cke. Die »alte” Glo­cke wird jetzt auch als »mitt­le­re« bezeich­net. Das neue abge­stimm­te Geläu­te war am 25.4.1790 zum ers­ten Mal zu hören. Kurz danach wur­de die Orgel ein­ge­weiht, die 1789/90 gebaut wur­de und zunächst im Chor stand. Sie wur­de von dem in Münchwei­er leben­den Meis­ter und Orgel­ma­cher Mathi­as Mar­tin, einem Schü­ler von Jos Anton Ohne­mus (einem Onkel Sil­ber­manns) als Erst­lings­werk errich­tet. Mar­tin war damals erst 25 Jah­re alt. Die Orgel wur­de fort­an vom Schul­meis­ter gespielt.

1821 kommt es im Groß­her­zog­tum Baden zur Uni­on zwi­schen Luthe­ra­nern und Refor­mier­ten. Die luthe­ri­sche Gemein­de wird zur evan­ge­lisch-pro­tes­tan­ti­sche Gemein­de Schmieheim.
1853 wird nach lan­gem Streit über die Bau­pflicht der Neu­bau des Lang­hau­ses begon­nen. Archi­tekt war Georg Jakob Schnei­der, der auch den Neu­bau der Syn­ago­ge in Kip­pen­heim (Ein­wei­hung 1852) ver­ant­wor­te­te. Das neue, ver­grö­ßer­te Lang­haus wur­de nach ein­ein­halb Jah­ren Bau­zeit am 8. Okto­ber 1854 eingeweiht.
Die Orgel stand von nun an auf der Orgel­em­po­re. Kurz vor der Jahr­hun­dert­wen­de wur­de die Kir­che restau­riert und der Innen­raum ver­schö­nert, 1901 wur­den dann Holz­ofen-Hei­zung und Beleuch­tung ein­ge­baut, 1907 das bun­te Glas­fens­ter im Chorraum.
Am 3. Juli 1917 wur­den die­se bei­den grö­ße­ren Glo­cken abge­holt. Zurück blieb die 1737 gegos­se­ne »alte« Glo­cke. Die beschlag­nahm­ten Glo­cken wur­den ein­ge­schmol­zen, um dar­aus Waf­fen her­zu­stel­len. Seit 1921 wur­de für neue Glo­cken gesam­melt. 1925 wur­den dann drei neue Glo­cken ange­schafft: 1. Eine F‑Glocke, heu­te noch als kleins­te Glo­cke vor­han­den; sie trägt die Inschrift: »Der Vater ist grö­ßer als alles« und gilt als Vater-unser-Glo­cke. 2. Eine Des-Glo­cke mit der Inschrift: »Den im Welt­krieg 1914–1918 gefal­le­nen Glie­dern der Gemein­de«. 3. Eine B‑Glocke mit der Inschrift: »Jesus Chris­tus ges­tern und heu­te und der­sel­bi­ge auch in Ewig­keit.« Die 1917 nicht beschlag­nahm­te Glo­cke war vom Klang her zu schlecht und wur­de im Rat­haus zwischengelagert.
Die Glo­cken­wei­he war am 15. Novem­ber 1925.
Im zwei­ten Welt­krieg wur­den die zwei grö­ße­ren Glo­cken wie­der beschlag­nahmt. Sie wer­den am 13. März 1942 abge­nom­men. Zurück blieb die klei­ne F‑Glocke. Die »alte« Glo­cke von 1737 wur­de aus dem Rat­haus geholt und wie­der aufgehängt.
Seit 1949 sam­mel­te man für neue Glocken.
1950 wur­den zwei neue Glo­cken eben­falls durch die Karls­ru­her Glo­cken­gie­ße­rei Bachert gegossen:
1. Eine C‑Glocke mit der Auf­schrift »O Land, Land, Land – höre des Herrn Wort«; sie galt als die Ster­be­glo­cke, wird aber heu­te nicht mehr als sol­che ein­ge­setzt, da das Toten­ge­läut seit 1978 von der Fried­hofs­ka­pel­le aus erfolgt.
2. Eine D‑Glocke mit der Auf­schrift »Glau­be, Lie­be, Hoff­nung«; sie gilt als die Bet­zeit­glo­cke und läu­tet Werk­tags um 6 Uhr, um 12 Uhr und um 18 Uhr im Win­ter bzw. 19.30 Uhr im Som­mer. Die neu­en Glo­cken hän­gen mit der F‑Glocke von 1925 seit dem 11.2.1951 im Glo­cken­turm. Die »alte« Glo­cke von 1737 wur­de abgegeben.
1960 wur­de dann die Kir­che groß­zü­gig reno­viert, die Orgel­em­po­re ver­grö­ßert, die Orgel Instand gesetzt und eine Warm­luft­ge­blä­se­hei­zung eingebaut.
Seit 1962 wer­den die Glo­cken elek­trisch angetrieben.

1980 erhielt die Kir­che den Namen Markuskirche.

1984 wur­de die Kir­che reno­viert. Der Dach­stuhl wur­de saniert, das Dach neu gedeckt, der Spei­cher­bo­den erneu­ert, der Chor­raum neu verputzt.
1996 wur­de die Auf­hän­gung der Glo­cken erneu­ert. Die alten, brü­chig gewor­de­nen Stahl­jo­che wur­den durch eiche­ne Joche ersetzt.
2003 wur­de die alte Warm­luft­hei­zung gegen ein neu­es Heiz­sys­tem aus­ge­tauscht, das im Fuß­bo­den instal­liert ist, die Kir­che bes­ser beheizt und die Orgel weni­ger schä­digt. Aus die­sem Anlass wur­de wie­der ein Sand­stein­bo­den in die Kir­che ein­ge­baut. Unter dem Trep­pen­auf­gang zur Empo­re wur­de eine Toi­let­te errich­tet, Bän­ke und unte­rer Wand­be­reich neu gestri­chen. Die Kir­che wur­de am 30.11.2003 (1. Advent) eingeweiht.

2017 Neue Prin­zi­pa­li­en in der Markuskirche

Im Jahr 2010 gab es ers­te Über­le­gun­gen zur Neu­ge­stal­tung des Altar­raums in der Schmie­hei­mer Mar­kus­kir­che. Ein Künst­ler­wett­be­werb fand dann im Herbst 2014 statt. In einem Fest­got­tes­dienst an Palm­sonn­tag, 9. April 2017 wur­de der neu­ge­stal­te­te Altar­raum schließ­lich eingeweiht.

Altarraum MarkuskircheDie neu­en Prin­zi­pa­li­en wur­den vom Leon­ber­ger Künst­ler Mat­thi­as Eder geschaf­fen. Eder hat­te sich vor sei­ner Gesamt­kon­zep­ti­on inten­siv mit Bau und Geschich­te der Mar­kus­kir­che aus­ein­an­der­ge­setzt und auch einen theo­lo­gisch-bibli­schen Zugang gefun­den. Sei­ne Kon­zep­ti­on beschreibt er fol­gen­der­ma­ßen: Der dop­pel­te Chor­bo­gen mit sei­ner archai­schen Aus­strah­lung prägt die Mar­kus­kir­che auf fas­zi­nie­ren­de Wei­se. Die Bögen ver­bin­den den Chor­raum der ursprüng­li­chen Kir­che aus dem 17. Jahr­hun­dert mit dem Lang­haus aus dem 19. Jahrhundert.

In die­se räum­li­che Gege­ben­heit kommt der neue Altar zu ste­hen. Der Altar ist als Abend­mahls­tisch defi­niert, er nimmt abs­tra­hie­rend die archi­tek­to­ni­sche Ord­nung eines Gewöl­be­bo­gens auf. Die Form kon­zen­triert sich auf eine inne­re offe­ne Mit­te, ist somit sowohl in Rich­tung Chor als auch in Rich­tung Lang­haus aus­ge­rich­tet. Die Men­sa des Altars ent­spricht dem Schluss­stein eines Bogens, er ist das ver­bin­den­de Ele­ment – der »Altar­pfei­ler«.
Der Schluss­stein steht sym­bo­lisch für Jesus Chris­tus. Er ist der Mit­tel­punkt, um den sich die Gemein­de ver­sam­melt, den Glau­ben lebt und wei­ter­gibt. Ohne einen Schluss­stein ist ein Bogen oder Gewöl­be nicht trag­fä­hig, ohne ihn wür­de die Kon­struk­ti­on zusam­men­bre­chen (vgl. Ephe­ser 2, 20 ff.).
Somit wird im Altar ver­deut­licht, dass Jesus der Mit­tel­punkt unse­res Glau­bens ist und sein Han­deln für uns bei­spiel­haft ist. Er steht für das Leben, für das Auf­ein­an­der-Zuge­hen, für Nächs­ten­lie­be, für die Gemein­schaft an sich.

Ambo

Der Ambo (Stehpult/Kanzel) nimmt die For­men­spra­che des Altars auf. Er steht nun rechts vor­ne im Altar­raum, an der Stel­le der alten Kanzel.

Gegen­über auf der lin­ken Sei­te befin­det sich die Oster­ker­ze. Ein um die Ker­ze gewi­ckel­tes Stoff­band nimmt die lit­ur­gi­sche Far­be des Sonn­tags auf und ver­weist auf die jewei­li­ge Kirchenjahreszeit.

Alle Prin­zi­pa­li­en wur­den aus Bron­ze und Cor­ten­stahl gefertigt.

Das aus dem 15./16. Jahr­hun­dert stam­men­de Kreuz mit Cor­pus wur­de im Zuge der Neu­ge­stal­tung des Altar­raums von der Diplom­re­stau­ra­to­rin Annet­te Koll­mann in akri­bi­scher Klein­ar­beit sorg­fäl­tig restau­riert. Mit einem neu­en Stän­der kommt das Kreuz nun in der Ach­se Altar – Auf­er­ste­hungs­fens­ter zu ste­hen. Das Kreuz fand sei­nen Platz direkt unter dem „Auge Got­tes“ an der Altarraumdecke.

Altar – Kreuz – Auf­er­ste­hungs­fens­ter ste­hen in einer auf­stei­gen­den Linie zueinander.

Die Gebets­ecke – vor­ne unter der rech­ten Empo­re  – nimmt die Kon­fir­man­den­ker­ze mit auf. Die Kon­fir­man­den sind somit immer im Gebet mit eingeschlossen.

Der Ort der Tau­fe – vor­ne unter der lin­ken Empo­re – besteht aus dem Tauf­stän­der mit Scha­le. Bei Tauf­got­tes­diens­ten kann der „Tauf­stein“ in die Mit­te der Gemein­de gerückt wer­den. Damit wird deut­lich, dass die Täuf­lin­ge mit ihrer Tau­fe in die Gemein­de hin­ein­ge­tauft werden.

Mög­lich wur­de die Umset­zung die­ses gro­ßen Pro­jek­tes, weil der Evan­ge­li­sche Ober­kir­chen­rat 40% der Kos­ten getra­gen hat. Zudem konn­te das Pro­jekt durch Bene­fiz­kon­zer­te, durch das Kirch­geld sowie durch klei­ne und gro­ße Spen­den ermög­licht werden.