In Schmieheim lebten bis zur Deportation im Herbst 1940 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Im 19. Jahrhundert gehörten vor der großen Welle von Auswanderungen nach Amerika fast die Hälfte der Schmieheimer Bevölkerung der jüdischen Gemeinde an. Schmieheim war in dieser Zeit Sitz des Bezirksrabbinats. In Schmieheim gab es eine Synagoge, ein jüdisches Schulhaus, ein Ritualbad, einen großen jüdischen Friedhof, jüdische Bäckereien und Metzgereien und andere Einrichtungen der jüdischen Gemeinde. Die Gebäude sind zum großen Teil noch erhalten, wenn sie auch heute anders genutzt werden. Denn in Schmieheim leben seit der Deportation 1940 keine Juden mehr. Um das jüdische Leben in Schmieheim und auch das den Juden zugefügte Unrecht und Leid nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, bemühen sich eine Reihe von Personen aus Schmieheim und aus der Region, das Vergangene zu dokumentieren. Im Internet präsentiert wird die Arbeit des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V. Nach und nach sollen hier Ergebnisse der Suche nach jüdischen Spuren unserer Region zugänglich gemacht werden.
Rundgang durch das jüdische Schmieheim Der jüdische Verbandsfriedhof in Schmieheim Die ehemalige Synagoge in Kippenheim Warum der Evangelische Kindergarten
nach einem jüdischen Mädchen benannt ist
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